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Definition
Hepatozelluläre Karzinome (HCC) sind maligne Tumoren mit hepatozellulärer Differenzierung. Ätiologisch spielt die Infektion mit HBV oder HCV eine wichtige Rolle. Andere wesentliche ätiologische Faktoren sind Alkohol, Aflatoxine, Steroide (Anabolika) und Stoffwechselerkrankungen (Hämochromatose, alpha1-Antitrypsinmangel) mit Ausbildung einer Leberzirrhose.
Epidemiologie
Das HCC stellt mit ca. 90% das häufigste primäre Leberkarzinom dar. Es kommt häufiger bei Männern als bei Frauen vor (Verhältnis 4-6:1). Während das HCC in den westlichen Industrieländern selten ist, zählt es in Afrika und Asien zu den häufigsten malignen Tumoren. Der Altersdurchschnitt liegt in der westlichen Welt bei > 40 Jahren, in Afrika und Asien < 40 Jahren.
Makroskopie
Makroskopisch lassen sich noduläre (scharf begrenzt, umkapselt), massive (großer solitärer Tumorknoten), multinoduläre und diffuse Typen unterscheiden. Die Größe kann dabei von wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern variieren.
Histologie
Histologisch unterscheidet man verschiedene Typen des HCC:
Besonders hilfreich in der Diagnose ist eine Retikulinfaser-Färbung, die einerseits das trabekuläre oder solide Muster des Tumors zeigt, andererseits auch eine gute Unterscheidung zum Normalgewebe bietet, wo das Retikulinfasergerüst deutlich stärker ausgebildet ist im Vergleich zum Tumorgewebe. Weiter hilfreich können immunhistochemische Färbungen gegen lebereigene Antigene sein, wie Albumin, Alphafetoprotein oder Hepar-1. Zusätzlich ist eine starke Expression von Zytokeratin 8 typisch.
Differentialdiagnosen
Klinik
Patienten mit HCC können sich mit unterschiedlichen Symptomen in der Klinik präsentieren. Relativ typisch sind Schmerzen im rechten Oberbauch, Gewichtsverlust und Leberfunktionsstörungen. In ca. 10% der Fälle manifestieren sich HCCs durch extrahepatische Metastasen wie Lymphknotenmetastasen, Lungenfiliae oder Knochenfiliae. Paraneoplastisches Syndrome wie Hypoglykämie, Hyperkalzämie, Polyzythämie oder Feminisierung wie auch eine klinisch manifeste Peritonealkarzinose sind ebenfalls sehr selten. Die häufigsten Todesursachen bei HCC sind Leberversagen und gastrointestinale Blutungen.
Diagnose
Sie erfolgt zum einen mit Hilfe bildgebender Verfahren, wie Computertomographie (CT), Ultraschall (US) und die Magnetresonanztomographie, wobei sich das HCC bei der Verwendung von Kontrastmittel als hyperdense/hyperintense Struktur darstellt. Ggfls. sollte zusätzlich eine Feinnadelpunktion mit Biopsie zur Diagnosefindung in Erwägung gezogen werden.
Therapie
Für das HCC stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Einerseits kann der Tumor operativ reseziert werden. Wichtige Kriterien für die Operation sind der Ausschluss von anderen extrahepatischen Tumormanifestationen, Lymphknotenmetastasen, die Lage und die Tumorgröße, die Anzahl der Tumorknoten, ob eine Gefäßinvasion vorhanden ist oder nicht und die zu erwartende Leberrestfunktion. Eine andere häufige Form der Therapie ist die Lebertransplantation, bei der die Leberfunktion komplett wiederhergestellt werden kann und der Tumor radikal entfernt wird. Die transarterielle Chemoembolisation (TACE), die Radiofrequenzablation (RFA) und medikamentöse Therapien mit dem Multikinaseinhibitor Sorafenib stellen weitere Therapieoptionen dar.
Prognose
Die Prognose des HCC ist insgesamt eher schlecht. Das 3-Jahres Überleben ohne Resektion liegt bei 28%, mit Resektion ist es abhängig vom Stadium der Erkrankung und variiert zwischen 83% bei Stadium I und 10-25% bei Stadium IV.
Weiterführende Literatur
Leber - weitere Lehrtexte
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